Proteste beschreiben und analysieren. Linguistische und interdisziplinäre Zugänge

Jul72021

Time: 10:00 ‑12:00 c.t.

Loca­tion: Dig­i­tal via Zoom

Work­shop mit Dr. Friedrich Marke­witz (U Paderborn)

Proteste als gesellschaftlich rel­e­vante sowie sit­u­a­tiv, medi­al etc. kom­plexe Kom­mu­nika­tion­sereignisse sind auf der einen Seite über Aspek­te der Protestkom­mu­nika­tion, medi­alen Prä­gung oder Inven­tarisierung kom­mu­nika­tiv­er Protest­prak­tiken lin­guis­tisch erschließbar. Als inter­diszi­plinär erfass­bares Phänomen liefern auf der anderen Seite andere kul­tur- und sozial­wis­senschaftliche Forschungs­bere­iche rel­e­vante the­o­retis­che wie method­is­che Erfassungs‑, Auswer­tungs- und Reflexionshinweise.

Anschließend an die Ver­anstal­tung „Kon­tra­punk­te – Wis­senschaft im Wider­spruch“ sollen in diesem Work­shop Möglichkeit­en und Gren­zen, Poten­ziale und Her­aus­forderun­gen der diskurs- und sys­temthe­o­retis­chen Konzep­tu­al­isierung von Protesten im Zusam­men­hang lin­guis­tis­ch­er (syn­chroner wie diachroner) Protest-Forschun­gen disku­tiert wer­den, um so auch lin­guis­tisch-inter­diszi­plinäres Arbeit­en genauer fassen und reflek­tieren zu können.

Zum Work­shop sind alle ganz her­zlich ein­ge­laden, ins­beson­dere Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende (BA, MA & PhD). Anmel­dun­gen bitte an Jonas Trochemowitz (trochemo(at)uni-bremen(dot)de)

Vor­bere­itungslek­türe: Dan­gh-Anh, Mark (2019): Protest Twit­tern. Eine medi­en­lin­guis­tis­che Unter­suchung von Straßen­protesten. Biele­feld [Open-Access-Pub­lika­tion: https://www.degruyter.com/document/doi/10.14361/9783839448366/html]

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